Beratungsprojekt Dnepropetrowsk
Das Kompetenzzentrum Großsiedlungen wurde vom BMWi und der KfW mit der Beratung der Stadt Dnepropetrowsk in Fragen der energetischen Sanierung des industriellen Wohnungsbestandes der Stadt beauftragt.
Ziel dieses Treffens war es, die Auswahl von vier Gebäudetypen vorzunehmen, die in größerem Umfang in der Stadt Dnepropetrowsk errichtet wurden, eine Besichtigung der Wohngebäude und die Übergabe der Gebäudedokumentationen und Unterlagen sowie die nächsten Aufgaben und Termine abzustimmen.
In Gesprächen mit den Verantwortlichen Vertretern der Stadt wurde nochmals deutlich gemacht, dass die Stadt ein elementares Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum und den hier vorhanden Erfahrungen hat.
Die Herangehensweise an eine umfassende Analyse wird als erster Schritt zu einer städtischen Sanierungsstrategie hervorgehoben, wobei die vorhanden nationalen Rahmenbedingungen ebenso zu berücksichtigen sind.
Die ständig steigenden Gaspreise zwingen die Stadt zum Handeln. Gleichzeitig stellt die erfolgte Privatisierung mit oft nicht handlungsfähigen Wohnungseigentümern eine besondere Hürde dar. Positiv ist zu bewerten, dass sich die Stadt eindeutig ihrer Eigentümerverantwortung für das Gebäude stellt, solange keine Kondominium (Eigentümergemeinschaft) gegründet wurde.
Damit könnte ein sonst typisches Handycap bei der Sanierung geklärt sein.
Die beiliegenden Bilder geben einen ersten Eindruck über die immse Aufgabe, die vor den Verantworlichen der Stadt Dnepropetrowsk und mit Blick auf die Ukraine insgesamt, auf die nationale Wohnungspolitik liegt.
Nach dem Treffen Ende November in Berlin, bei dem die technische Analyse und unsere Empfehlungen eingehend diskutiert wurden und bei einer Rundfahrt beispielhafte Sanierungsprojekte in Berlin besichtigt wurden, konnte die Studie fertiggestellt und an den Auftraggeber übergeben werden.
Anbei stehen die fertige Studie und der Beratungsauftrag zur Ansicht zur Verfügung. Die umfangreichen Anlagen können auf Nachfrage ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.
